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Diagnose u. Therapie

 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie gehört zu den Regulationstherapien. Es werden gezielt die Autoregulationsmechanismen des Organismus angesprochen. Damit unterliegt die NT dem Reiz-Reaktions-Prizip. Der Reiz wird mittels gezieltem Nadelstich und Injektion eines Lokalanästhetikums gesetzt. Menge und Wirkdauer des Mittels haben untergeordnete Bedeutung. Bei richtiger Anwendung überdauert der therapeutische Effekt die Anästhesiewirkung bei weitem. Als Erklärungsmodell hierfür dienen die Kybernetik, die Integration moderner Physik in biologische Systeme sowie neurophysiologische Mechanismen.

Die Neuraltherapie gliedert sich in:

  • Locale Therapie (loco dolendi)
  • Segment-Therapie
  • Störfeld-Therapie

Bei der einfachsten Art von NT wird direkt in die schmerzhaften Strukturen infiltriert: in die Haut, in myofasziale Trigger-Punkte, an schmerzhafte Sehenansätze, an die Knochenhaut, an Gelenkkapseln, in Gelenke, an periphere Nerven usw.

Haut, Bewegungsapparat und das entsprechende innere Organ sind untereinander verschaltet. Dadurch ergeben sich therapeutische Angriffspunkte z.B. über die Headschen Hautzonen. In Bereichen der Projektionssymptomatik kommen je nach Situation Techniken zur Anwendung wie z.B. Hautquaddel, Infiltration in myofasziale Trigger-Punkte, an Gelenkkapseln usw.(das Herz wird z.b. über den 1.-6. Brustwirbel links behandelt). Die Segment-Therapie wirkt einerseits regulierend auf innere Organe: Durchblutungsverbesserung, Regeneration, Spasmolyse (krampflösend), andererseits kann die segmentale NT Schmerzen und Verspannungen am Bewegungsapparat lindern oder beseitigt Zirkulationsstörungen (z.b. M. Sudeck)

Beim Störfeld handelt es sich um einen chronischen Reizzustand an einer beliebigen Stelle des Körpers. Der Reiz ist unterschwellig, so dass meistens keine direkten Symptome am Störfeld selbst resultieren. Histiologisch können sich manchmal Entzündungszeichen finden. Die vom Störfeld ausgehende krankmachenden Impulse belasten das Grundsystem und stellen einen Dauerreiz für den Sympatikus dar. Fast jede chronische Krankheit kann störfeldbedingt sein. Jede Art von abgelaufener oder chronisch persistierender Erkrankung, auch jede Narbe, kann zum Störfeld werden.

Einige Beispiele für mögliche Störfelder:

  • chron. Mandelentzündung
  • Mandeloperationsnarben
  • verlagerte Zähne
  • Cysten
  • Zahnwurzelreste, Knocheneiterungen im Zahnbereich, Stiftzähne .......
  • alle Arten von Narben  u.v.m.

 

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