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Diagnose u. Therapie

Cranio-Sacrale-Osteopathie

“Osteopathie ist eine Kunst, die gleichermaßen die Hände, den Verstand und das Herz mit einbezieht”

Der Terminus “cranio-sacral“ hebt besonders die funktionelle Einheit zwischen Schädel(Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) im primär respiratorischen Mechanismus hervor.

 Es ist ein funktionelles anatomisches System, das bei allen Lebewesen, die Hirn- und Rückenmark besitzen, existiert.

Die cranio-sacrale Behandlungsmethode hat sich als Teilbereich der Osteopathie entwickelt.

Ausgangspunkt der Diagnose und Therapie ist der cranio-sacrale Rhythmus, der wie der Herz- und Atemrhythmus einen eigenständigen Körperrhythmus darstellt. Dieser Rhythmus beeinflusst den Stoffwechsel des Organismus und jeder einzelnen Körperzelle.

Schon vor mehr als 50 Jahren entstand die Theorie, dass der Schädel sich unter normalen umständen in ständiger Bewegung befindet . Der Osteopath W.G. Sutherland war fasziniert von der besonderen Form des menschlichen Schädelknochen. Er glaubte, dass sie durch ihre Form zur Bewegung vorgehen seien und nicht, wie die Anatomen es zum Teil heute noch lehren, nur zum Schutz und zur Blutbildung. Die detaillierte Untersuchung des menschlichen Schädels und seiner Knochennähte weist eindeutig auf die von Sutherland vermutete Bewegung der Schädelknochen hin. Durch Selbstversuche und Versuche an Testpersonen konnte er die rhythmische Bewegung an den Schädeln von Menschen verschiedenen Alters spüren gleichzeitig eine hierzu synchron verlaufende Bewegung des Kreuzbeines.

Die Synchronisation der rhythmischen Bewegung zwischen dem Schädel und dem Kreuzbein wird auf das Schwingen der schlauchartigen Dura mater (Hirnhaut) im Wirbelkanal erklärt.

Der Duraschlauch ist nur mit zwei Punkten im Wirbelkanal verbunden und kann so frei schwingen.

Eine Schlüsselfunktion der Schädelbewegung wird dem Keilbein zugeschrieben. Das Keilbein ist die antreibende Kraft, die den restlichen Schädel über seine Gelenkverbindungen mit dem Hinterhaupt, den Schläfenbeinen, dem Scheitelbein, dem Stirnbein, dem Siebbein, dem Vomer, dem Gaumenknochen und dem Jochbein in Bewegung hält. Das Keilbein wird von den Druckschwankungen der Gehirnflüssigkeit angetrieben. Durch das Bilden und Abfließen der Gehirnflüssigkeit entsteht eine Dehnung und Verengung des Schädels.

Die Bewegung ist das bedeutendste Kennzeichen und Voraussetzung für das Leben. Sind Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe vermindert oder eingeschränkt, so dass die Flüssigkeiten(Blut, Lymphe etc.) nicht mehr ungehindert fließen können, entsteht eine mehr oder minder ausgeprägte Stauung. Auch die nervale Versorgung der Gewebe kann dadurch beeinträchtigt werden. Die Folge ist eine Einschränkung der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung sowie eine verminderter Abtransport von Schlacken im Gewebe. Das Gewebe verliert seine Vitalität – der Nährboden für Erkrankungen ist geschaffen.

Restriktionen (Bewegungseinschränkung) können entstehen durch physische (z.B. Trauma, Fehlbelastungen, Geburtstrauma), psychische (Stress, unterdrücke Gefühle) und chemische (Ernährung, Hormone) Reize.

Die  cranio-sacrale Osteopathie bietet Möglichkeiten, Restriktionen zu bestimmen und zu behandeln.

Besonders bewährt hat sich die Methode bei:                                   

    • Stress und dessen Folgeerscheinungen
    • Psychosomatischen Krankheitsbildern
    • Störungen des Zentralnervensystems (z.B. M. Parkinson, Multiple Sklerose, Down-Syndroms, Apoplex u.a.
    • Folgen von Unfällen und Stürzen
    • Schleudertraumata
    • Geburtstraumata
    • Postoperativen Zuständen
    • Schmerzzuständen
    • Migräne
    • Rheuma
    • Schulter und Rückenbeschwerden
    • Fascialisparesen
    • Tinnitus
    • Kiefergelenksbeschwerden
    • Muskelverspannungen
    • Teilleistungsstörungen bei Kinder
    • Hyperaktivität

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